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BEITRÄGE / SAMMLERGESCHICHTE

Der Pin, der nicht an die Tasche kam

In dieser erfundenen Geschichte tauscht Mina einen vertrauten Pin gegen einen blauen Tropfen und findet daneben Platz für eine Erinnerung.

Runder Emaille-Pin mit schlafendem Pikachu und Blumen

Zwei Pins auf dem Tisch

Der Regen hatte den Nachbarschaftstausch in die Halle verlegt. Schirme tropften in einen Eimer neben der Tür und der Luftzug hob die Papierschilder an. Mina beschwerte ihres mit einem Ersatzverschluss.

Auf einem Tuch lag ein Pin mit einer gelben Figur, die zwischen Blumen schlief. Mina hatte den gleichen zu Hause. Eli legte gegenüber einen blauen Emailletropfen hin und drehte ihn ins Licht.

„Den richtigen Tag dafür hast du dir ausgesucht“, sagte Mina. Eli sah zum Eimer und lachte. Sie tauschten und redeten, bis die Halle leer wurde. Vor dem Gehen skizzierte er einen Schirm auf einen Papierrest und schob ihn zu ihr.

Der freie Platz an der Tasche

Zu Hause hielt Mina den Tropfen an die Tasche. Er passte zwischen zwei Pins. Als sie nach dem Verschluss griff, sah sie die Zeichnung neben den Schlüsseln. An der Tasche hätte die Zeichnung keinen Platz gehabt.

Sie brachte beides zur Pin-Tafel. Der Tropfen kam unter eine Reihe größerer Pins. Die Zeichnung klemmte sie so in den Rahmen, dass der Schirmgriff den Tropfen fast berührte.

Ein Schild für den Regennachmittag

Wochen später fragte eine Freundin nach der Zeichnung. Mina erinnerte sich zuerst an den Eimer, dann an den Luftzug und erst nach einer Weile daran, welchen Pin sie abgegeben hatte.

Sie schrieb Elis Namen und das Datum auf einen Papierstreifen. Am nächsten Morgen strich sie beim Aufheben der Tasche über die freie Stelle. Abends stellte sie die Tasche unter die Tafel. Der Schirm war noch an seinem Platz.